Fahrensodde: Politik zieht mit

Drei-Jahres-Moratorium von Dantronik stößt auf Zustimmung / Verärgerung über Verwaltung / "Jetzt letzte Hintertür zur Wohnbebauung schließen"

Das Thema Fahrensodde dürfte schon sehr bald wieder auf dem Sitzungsplan des kommunalen Alltagsgeschäfts auftauchen. Das Angebot der Mieter, unter Federführung von Dantronik im schützenden Rahmen eines dreijährigen Moratorium gemeinsam mit Politik und Verwaltung ein Konzept für das Grundstück zu entwickeln, stieß bei den Ratsfraktionen auf Zustimmung. WiF, SSW, CDU und SSW sprachen sich auf Anfrage unserer Zeitung dafür aus, den Dantronik-Vorschlag als Grundlage für neue Gespräche nach der Sommerpause zu nutzen.

Damit dürften Befürchtungen, die Verwaltung würde die zehn mit kurzfristigen Mietverträgen ausgestatteten Gewerbebetriebe kündigen, vom Tisch sein. Der Dantronik-Vorschlag zielt darauf ab, die Stadt von den Kosten und der Verantwortung für das Gelände im Rahmen eines Pachtvertrages freizuhalten. Parallel soll ein beschlussreifes, gemeinsam abgestimmtes Konzept entstehen, das die Weiterentwicklung des Standortes für maritimes Gewerbe und öffentliche Freizeitnutzung zum Inhalt hat (wir berichteten). Die FDP-Ratsfraktion hatte unmittelbar nach Bekanntwerden Zustimmung signalisiert. Bei den anderen Fraktionen ist es nicht anders.

Namentlich die WiF fühlt sich bestätigt. Ratsherr Elmar Westphal reklamiert für SSW und WiF, die sich frühzeitig mit der IG Fahrensodde kurzgeschlossen hatten, erfolgreiche "Hebammendienste". Der klar erkennbaren Verwaltungstaktik, durch die Hintertür ein Wohngebiet einzurichten, stehe ein klarer politischer Wille entgegen. Der Dantronik-Vorschlag sei sehr eng entlang eines Zehn-Punkte-Plans gestrickt worden, der bereits seit Monaten bekannt sei. "Das ist weitestgehend identisch mit dem, was wir an dieser Stelle möchten: Ein maritimes Zentrum für Gewerbe und Tourismus mit hohem Erholungswert für die Flensburger. Schön, dass jetzt alle Fraktionen begriffen haben, dass eine Wohnbebauung an dieser Stelle nur gegen die Interessen von Anwohnern, Gewerbetreibenden und Sportvereinen durchgesetzt werden könnten. Und das sind Tausende." Westphal plädiert dafür, jetzt schnell Klarheit zu schaffen und durch eine deutliche Erklärung auch das letzte Hintertürchen zu schließen.

Der SSW will auch mehr Tempo. "Das Ziel ist klar. Wir wollen das dort unten so erhalten", sagt Ratsherr Edgar Möller. "Es geht jetzt nur darum, den weiteren Weg abzuschätzen." Er bezweifelt, dass die Stadt ihre Verantwortung für den Brandschutz an die Mieter abtreten kann. Immerhin sei die Liegenschaft in Verantwortung der Stadt so weit heruntergekommen, dass jetzt Gefahr für Leib und Leben als Kündigungsgrund herbeigeführt werde. "Wir müssen sehen, ob wir sanieren können oder neu bauen müssen. Wir werden in jedem Fall Zwischenlösungen benötigen, mit denen die Mieter leben können."

Die Anfang letzter Woche ausgesprochenen Nutzungsuntersagungen hält er für unglücklich. "Wir als Politik fühlen uns durch die Verwaltung ein bisschen überfahren. Es war nicht gut, dass all diese Schritte in der Urlaubszeit stattgefunden haben."

Da ist ihm der Beifall der SPD sicher. Fraktionsvorsitzender Helmut Trost sieht in der Verlagerung folgenreicher Schritte in die Ferienzeit eine Verhinderungsstrategie. "Die Kreativität und Fantasie, mit der die Verwaltung ihre Wohnbaupläne durchdrücken will, wünsche ich der Verwaltung, wenn es darum geht, den Betroffenen zu helfen. Der ausgestreckte Arm der Gewerbetreibenden muss ergriffen werden - nachdrücklich und vor allem sofort!"

Für die CDU-Ratsfraktion gibt sich Thomas Dethleffsen, Vorsitzender im Finanzausschuss, noch etwas bedeckter, aber durchaus wohlwollend. Eine Gesprächsgrundlage ist das Dantronik-Angebot für ihn allemal: "Wir benötigen dringend einen vernünftigen Dialog." Dass plötzliche Brandgefahr durch die Verwaltung in die Ferien gezogen wurde, sei nicht richtig und nicht gut. Im selben Atemzug nimmt er die Verwaltung freilich auch in Schutz. Stichwort Denkverbot. Überlegungen, die Immobilie vielleicht besser zu verwerten, müssten erlaubt sein. Die Entscheidung sei doch schließlich ein politischer Prozess, gibt er zu bedenken. Und als Ratspolitiker sei er den Unternehmen vor Ort ebenso verpflichtet wie den Bürgern der ganzen Stadt. Das angebotene Moratorium sei vor diesem Hintergrund ein guter Weg, den Dialog zu führen.

(Quelle: www.shz.de - FT vom 25.07.2011, Autor: Holger Ohlsen)

Teure Gegenrechnung für Fahrensodde

Nach Nutzungsuntersagung verweist Mieter aufs Mietrecht: Stadt zur Herstellung des gebrauchsfähigen Zustands verpflichtet

Es war ein durchaus freundliches und kooperatives Gespräch, das gestern Vertreter der Stadtverwaltung mit ihren Mietern in Fahrensodde 20 führten. Aber das mag auch an einem Schriftstück gelegen haben, das Birte Wrede, Geschäftsführerin der Segelmacherei Lee Sails, bereitliegen hatte. Am Montag dieser Woche hatte der Fachbereich Kommunale Immobilien (KI) fristlos die Nutzung der Büroflächen im Haupthaus untersagt. Am Freitag lag eine Antwort auf dem Tisch, die Flensburg teuer zu stehen kommen könnte.

Das Schriftstück hatte ihr Anwalt aufgesetzt – ein Fachanwalt für Mietrecht. Und der hatte nach kurzem Studium der Immobiliengeschichte überhaupt keine Mühe, eine gefährliche Gegenposition aufzubauen. Als Vermieterin nämlich ist die Stadt verpflichtet, eine Mietsache in einem gebrauchsfähigen Zustand zu halten bzw. zu versetzen, wie es im Mietvertrag auch ausdrücklich erwähnt ist. Da die Stadt in dem Gutachten, das sie als Hebel zur Nutzungsuntersagung heranzieht, eine ganze Reihe erheblicher baulicher und sicherheitstechnischer Mängel auflistet, rät der Anwalt Folgendes: „Wir raten dringend, die Stadt aufzufordern, den gebrauchsfähigen Zustand herzustellen.“ Es sei für den Mieter irrelevant, ob dies für den Vermieter rentabel ist oder nicht. Damit findet sich Birte Wrede plötzlich in einer starken Position wieder. Theoretisch könnte sie jetzt eine Frist zur Abarbeitung der Mängel setzen, im nächsten Schritt auf Rechnung der Stadt die Handwerker losschicken. Aber das will sie nicht. Jedenfalls nicht jetzt. „Wir wollen nicht mauern. Wenn man uns offen und ehrlich behandelt, gehen wir raus. Wenn nicht, wird es teuer.“ Das nennt man eine gute Verhandlungsposition.

Für Lee-Sails scheint es also ganz gut auszusehen. Die Stadt, das nahm Wrede gestern mit aus dem Gespräch, bietet ihr Ersatz in den weniger heruntergekommenen Bauten aus den 60er Jahren an, hilft beim Umzug, signalisiert, im Zuge der Entwicklung des Geländes eine langfristige Perspektive zu suchen. Kommenden Dienstag fällt in einem Gespräch zwischen Verwaltung und Rechtsanwalt die Entscheidung.

So weit wäre Torsten Brocks schon gerne. Der Vorsitzende der DLRG, die in der ehemaligen Flugzeugwerft ihr Hauptquartier unterhält, musste ab sofort Jugendarbeit, Schulung und Unterbringung ihrer Strandwachen beenden. „Die Stadt ist bemüht“, sagt auch Brocks. Aber noch zeichnet sich keine vergleichbare Lösung ab. Fatal für die Ehrenamtlichen, die bei Regatten und Wassersportveranstaltungen bis Ende Juli bereits 2500 Arbeitsstunden geleistet haben werden. Klar ist für Brocks nur eins. „Wenn man uns auf die grüne Wiese umquartiert, wird die DLRG schwer in Mitleidenschaft gezogen.

(Quelle: www.shz.de - FT vom 23.7.11, Autor: Holger Ohlsen)

Wetter trüb - Stimmung gut

Sommerwetter Fehlanzeige - die Urlauber und Rettungsschwimmer am Ostseestrand nehmen es gelassen

Sie sind die Rettungsschwimmer von Flensburg, sozusagen das norddeutsche Baywatch-Team. Die DLRG sorgt auch in diesem Jahr für Sicherheit und Ordnung an den Fördestränden. Auszubildender Jascha Wolf (21) und Schüler Matthias Siebert (17) wachen mit ihren Kollegen in dieser Saison über den Strand am Ostseebad. Einen überambitionierten Schwimmer mussten die beiden am vergangenen Sonntag in die Schranken weisen. Ein Boot der Wasserschutzpolizei wurde zur Unterstützung angefordert, da der Mann zu weit in Richtung Sonwik geschwommen war. Er fand den Weg zurück ans Ufer jedoch alleine.

Ansonsten sei dieser Sommer eher unspektakulär, sagen die beiden. Zwischen Kinder verarzten und Scherben aufsammeln bleibe auch mal Zeit zum Sonnenbaden. Langeweile kommt nicht auf, die Stimmung beim DLRG-Team ist gut.

Das eher trübe Wetter der vergangenen Tage hat kaum Besucher an den Strand gelockt. Der Sanitätsdienst geht an heißen Sommertagen bis 20 Uhr - bisher mussten die DLRG-Mitarbeiter kaum über die volle Distanz gehen. Trotz der wechselhaften Wetterlage ist Ingeborg Jaeckel (65), Eigentümerin des Bistros "Am Ostseebad", guter Dinge: "Man muss das Beste daraus machen", sagt sie. Urlaubsgäste, Kindergärten und Stammkunden finden immer wieder den Weg zu ihr - leider auch die Ungebetenen. Schon des Öfteren musste Jaeckel Schäden an ihren Außenmöbeln feststellen. Auch eine von der Stadt aufgestellte Bank wurde vor wenigen Monaten von Unbekannten kurzerhand in Brand gesetzt; ein pilzförmiger Unterstand landete im Wasser. Opfer von Randalierern wurden auch das DLRG-Gebäude und die Toilettenhäuser des Strandes. Sie wurden mit Graffiti besprüht.

Von diesen Störfällen bekommen Urlauber Inke Eigelmeier (66) aus Niederbayern, Annegret Boltz (56) aus Wolfsburg und Arne Hofmann (63) aus Flensburg nichts mit. Alle drei sind gebürtige Flensburger, machen jedes Jahr Urlaub in ihrer Heimatstadt. Hier verbringen sie jeden Tag an der Küste und machen Spaziergänge nach Wassersleben. Ihnen ist aufgefallen, dass das Ostseebad im Vergleich zu früher weniger gut besucht ist. Vor allem die wachsende Mobilität der Flensburger mache auch andere Strände wie Holnis und Glücksburg attraktiver, glauben sie. Sie kommen aber immer wieder gerne für Kaffee und Eis an den Strand vom Ostseebad - und das bei jedem Wetter

(Quelle: www.shz.de - FT vom 22.7.11, Autoren: Lisa Brose, Frederic Wanders)

Fahrensodde: Die Stadt macht ernst

Hauptgebäude wird vom Strom getrennt / Dantronik unterbreitet eigenen Vorschlag: Drei-Jahres-Moratorium und gemeinsame Planung

In Fahrensodde spitzt sich die Situation für die Mieter auf dem ehemaligen Dasa-Gelände weiter zu. In einem gestern verschickten "Nutzungshinweis" untersagt die Stadt die künftige Nutzung des zweigeschossigen Hauptgebäudes für Arbeit und Unterkunft. Betroffen sind Segelmacherei, Tauchclub, Tauchschule und DLRG. Parallel starteten die zehn dort tätigen Mietparteien unter der Federführung von Dantronik-Geschäftsführer Mathias Hartmann einen eigenen Vorstoß, um gemeinsam eine Perspektive für das Gelände zu entwickeln.

Dantronik bietet der Stadt an, das gesamte Gelände für drei Jahre zu pachten und den Fachbereich Kommunale Immobilien aus der Verantwortung für Unterhalt und Sicherheit zu entlassen. Notwendige technische Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, so Hartmann, würden vom Pächter übernommen. In den folgenden drei Jahren soll dann gemeinsam mit Verwaltung und Politik ein langfristiger Gestaltungs- und Nutzungsvorschlag entscheidungsreif erarbeitet werden. Kommt es nicht dazu, fiele die Liegenschaft nach drei Jahren automatisch wieder an die Stadt.

Für Mathias Hartmann ein Vorschlag, von dem beide Seiten nur profitieren würden: Die Stadt käme von den kalkulatorischen Kosten und den Sicherheitsrisiken herunter, Vereine und Unternehmen bekämen Planungssicherheit, und die endlose Diskussion über die Zukunft von Fahrensodde 20 wäre in einen strukturierten politischen Entscheidungsprozess mit echter Beteiligung der Betroffenen eingebunden.

Heinz Mittelstraß, einer der Mieter am Standort, hatte gegenüber unserer Zeitung schon einmal skizziert, in welche Richtung gedacht wird: Kompletter Abriss der Baracken, komplette Entkernung der ehemaligen Flugzeugwerft (ein Gebäude aus dem Jahr 1917), Abriss des Zauns, Anlage eines Spazier- und Wanderwegs, Bau einer offenen Mehrzweckhalle auf dem Gelände der Baracken. Sie soll im Winter für die Lagerung von Booten, im Sommer als Lager beziehungsweise Veranstaltungsfläche genutzt werden. Für die öffentliche Nutzung verblieben unmittelbar am Wasser gut 13 000 Quadratmeter Fläche.

Barckmann kennt diese Pläne und auch das Dantronik-Angebot. "Darüber werden wir sicherlich Gespräche führen", kündigte er an. "Wenn sich eine Lösung ergibt, sind wir auch dafür offen." Gleichzeitig machte er jedoch klar, dass die gutachterlich bescheinigten Sicherheitsmängel auch für Dantronik relevant seien. Vorwürfe von Seiten der Mieter, die plötzliche Sicherheitsüberprüfung sei nur ein Vorwand, um vollendete Tatsachen zu schaffen, wies er zurück. "Es hat im September 2010 gebrannt, und wir durften danach nicht untätig bleiben." Das Verfahren habe sich nicht zuletzt deshalb in die Länge gezogen, weil die Verwaltung prüfen ließ, ob die Sicherheitsstandards zu vertretbaren Kosten hergestellt werden könnten. "Aber zwei verschiedene Gutachten hätten klar gemacht: Es geht nicht. Dass diese missliche Diskussion jetzt in den Sommerferien geführt wird, sei einzig dem Kabelbrand vom 25. September 2010 geschuldet - also dem Zufall. "Wir hätten diese Diskussion auch schon vor zwei Jahren haben können - oder niemals."

(Quelle: www.shz.de, FT vom 16.04.11)

 

Die DLRG ist wieder allein

Strand. Weil die Mittel für Ein-Euro-Jobber gekürzt wurden, sind die Strandranger in diesem Sommer von den beiden Flensburger Stränden verschwunden.

FLENSBURG. Strandbesucher aalten sich in der Sonne und bei 17 Grad Wassertemperatur holten sich Jung und Alt immer wieder gern eine erfrischende Abkühlung in der Förde.

Eigentlich zeigte sich gestern Vormittag am Strand von Solitüde ein gewohntes Bild. Eigentlich, denn beim genaueren Hinsehen hat sich im Vergleich zum Vorjahr doch ein wenig geändert, denn die unverkennlichen blauen T-Shirts sind verschwunden. Denn die sogenannten Strandranger, die an den Stränden von Solitüde und Ostseebad in Flensburg für Ruhe sorgen und beispielsweise Hundebesitzer an das Hundeverbot am Strand bzw. die für Hunde vorgesehen Flächen erinnern sollten, fielen in diesem Jahr Sparzwängen zum Opfer.

Strandranger sind Ein-Euro-Jobber, die über Arbeitsgelegenheiten angestellt sind. Weil aber die Bundesmittel für die Grundsicherungsträger, und somit auch das Flensburger Jobcenter (ehemals Arge) für 2011 um 35 Prozent gekürzt wurden, steht weniger Geld für Förder-Maßnahmen Langzeitarbeitsloser zur Verfügung. Als Konsequenz daraus wurde der Einsatz der Strandranger, die als Träger von der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (bequa) betreut wurden, beendet. »Die Strandranger haben sicherlich einen Mehrwert gehabt, wegen ihrer Zusätzlichkeit war ihre Tätigkeit aber doch sehr eingeschränkt«, sagt Flensburgs Bürgermeister Jochen Barckmann. Er erinnert daran, dass Ein-Euro-Jobber, und somit auch die Strandranger, nur Aufgaben wahrnehmen dürfen, die eine Zusätzlichkeit darstellen. Den Entschluss, auf die Strandranger zu verzichten, könne die Stadt vertreten.

DLRG übernimmt

Nun soll die DLRG, die ohnehin die Badeaufsicht an den beiden Flensburger Stränden hat, die Aufgaben der Strandranger teilweise übernehmen. »Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem Vertrag mit der DLRG eine richtig gute Grundlage für die Bade- und Strandaufsicht haben. Wir werden nun gucken, wie es in diesem Sommer läuft, ansonsten müssten wir eventuell nachjustieren«, sagt Jochen Barckmann gegenüber Flensborg Avis.

Für die wirklich wichtigen Belange an den Stränden ist also wie gewohnt allein die DLRG zuständig. »Wir sind erster Ansprechpartner für die Badegäste und da, wenn Gefahr in Verzug ist«, sagt Torsten Brocks, Vorsitzender der DLRG Flensburg. Die Zwillinge Lisa und Lena Bombe von der DLRG nennen für eine solche Gefahr ein konkretes Beispiel: »Am Sonntag hatten wir riesengroße Feuerquallen mit meterlangen Fäden - darauf haben wir die Badegäste aufmerksam gemacht.« Ein anderes mal musste der Rettungswagen gerufen werden, weil sich ein Badegast schwer am Zeh verletzt hatte. Dramatische (Rettungs-)Aktionen habe es in diesem Sommer nicht gegeben. Die Rettungsschwimmer der DLRG sind im Sommer täglich von 10 Uhr an den Stränden vor Ort.

(Quelle: www.fla.de, Flensborg Avis vom 12.7.11, Autor: Marc Reese)